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Die DGRA hat beschlossen, Personen, die sich besondere Verdienste auf dem Gebiet "Regulatory Affairs" im weiteren Sinn des Wortes bzw. um die Ziele der Gesellschaft erworben haben, zu ehren.
Sie hat zu diesem Zweck eine Medaille gestiftet, deren Verleihung mit der Übergabe einer Urkunde und eines Preisgeldes verbunden ist.
Die DGRA hat diese Medaille nach Walter Cyran benannt. |
Walter Cyran ist 1907 in Düsseldorf geboren worden und 2000 in Tübingen verstorben. Er hatte in Tübingen Pharmazie und Lebensmittelchemie studiert. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm er 1947 im Innenministerium des Landes Württemberg-Hohenzollern und später von Baden-Württemberg die Referate für Pharmazie und Lebensmittelchemie.
Er ist als Lehrbeauftragter bzw. Honorarprofessor an den Universitäten Freiburg, Karlsruhe und Tübingen tätig gewesen und hat zahlreichen, für die Erarbeitung eines modernen Arzneimittelrechts tätigen Gremien angehört. Er wurde durch seine vielfältigen arzneimittel- und apothekenrechtlichen Publikationen über die Grenzen seines Bundeslandes hinaus bekannt.
Der von ihm zusammen mit Kloesel begründete Kommentar zum Arzneimittelrecht hat sich als der "Kloesel/Cyran" zum Standardwerk dieses Rechtsbereiches entwickelt. Ähnliches gilt für den "Cyran/Luckenbach/Hügel" bzw. den daraus hervorgegangenen "Cyran/Rotta" für das Apothekenrecht.
Die DGRA begrüßt dankbar, dass seine Familie, insbesondere seine Frau, zugestimmt hat, seine bleibenden Verdienste für das Arzneimittelrecht dadurch zu würdigen, dass der Ehrenpreis nach Walter Cyran benannt wird.
Bisherige Preisträger/innen:
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